Effizientes Forderungsmanagement

für den Public Sector

Neuigkeiten von EOS Deutschland

EOS Deutscher Inkasso-Dienst führt heute Apple Pay als neue Zahlungsart ein und ermöglicht säumigen Kunden damit eine unkomplizierte, schnelle und sichere Art zu zahlen.

Hamburg, 11. Dezember 2018 – Säumige Verbraucher können offene Forderungen bei EOS ab sofort mit Apple Pay begleichen. Datensicherheit und -schutz bilden den Kern von Apple Pay. Für den Bezahlvorgang nutzt Apple Pay eine gerätespezifische Nummer zusammen mit einem einzigartigen Transaktionscode. Die Kartennummer wird nie auf dem Gerät oder auf Apple Servern gespeichert, Apple teilt sie beim Bezahlen auch niemals mit den Händlern. Apple Pay speichert keine Daten zu Transaktionen, die auf den User zurückzuführen sind.
„Unser Anspruch ist es, säumigen Kunden dabei zu helfen, offene Forderungen schnell und unkompliziert zu bezahlen. Die aktuellsten digitalen Bezahlmethoden wie Apple Pay anzubieten, ist dafür von elementarer Bedeutung“, sagt Jürgen Borgartz, Geschäftsführer von EOS Deutschland. „Benutzerfreundlichkeit sowie Datensicherheit und -schutz stehen für uns an oberster Stelle. Deshalb passt Apple Pay ideal zu uns.“
Für den Bezahlvorgang in Apps oder auf Websites, die Apple Pay anbieten, können Touch- oder Face-ID genutzt werden. So müssen Informationen zur Zahlung oder Rechnungs- und Lieferanschriften in Formularen nicht mehr manuell ausgefüllt werden.
Apple Pay kann mit dem iPhone 6 und späteren Versionen, iPhone SE, iPad Pro, iPad (5. Generation und spätere), iPad Air 2 und iPad mini 3 (und spätere Versionen) genutzt werden. Zudem kann Apple Pay mit Safari auf jedem Mac ab 2012 mit macOS Sierra genutzt und die Zahlung mit dem iPhone 6 (oder spätere Versionen), der Apple Watch oder Touch ID auf dem neuen MacBook Pro bestätigt werden.
Weitere Informationen zu Apple Pay: http://www.apple.de/apple-pay/

Hamburg, 03.09.2018 – Die Bundesagentur für Arbeit (BA) setzt auch in Zukunft auf professionelle Unterstützung im Forderungsmanagement, um Außenstände einzuziehen. Mit einer Vertragsverlängerung um ein Jahr erhält EOS Deutscher Inkasso-Dienst (EOS) ein weiteres Paket mit rund 60.000 Forderungen zur Bearbeitung.

In der Funktion als Verwaltungshelfer ist EOS beauftragt, die BA bei der Bearbeitung von Rückforderungen aus SGB-III-Leistungen zu unterstützen. Bereits im Juli 2016 hatte EOS im Rahmen einer Ausschreibung den Zuschlag zur Erbringung von Unterstützungsleistungen erhalten. Nun hat die BA die Möglichkeit der optionalen Verlängerung des Vertrages genutzt, da EOS in der bisherigen Zusammenarbeit sowohl mit der guten Realisierungsquote als auch durch professionelle Zusammenarbeit mit der BA überzeugte.

Mit der Beauftragung von EOS kommt die BA als öffentliche Einrichtung auch ihrer Pflicht nach, die Grundsätze der Bundeshaushaltsordnung zu erfüllen, alle ihr geschuldeten Geldeingänge vollständig zurückzufordern.

„Wir freuen uns über das positive Feedback, das wir durch die Vertragsverlängerung von der BA erhalten haben“, so Jürgen Borgartz, Geschäftsführer von EOS Deutschland. „Wir erkennen einen deutlichen Wandel in der Branche. Die öffentliche Hand ergreift zunehmend die Chance, ihre Außenstände mit der Unterstützung von Inkassounternehmen zu reduzieren. Und diese Entscheidung kommt nicht die zuletzt den Bürgern zugute.“

Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) gilt ab dem 25. Mai 2018 verbindlich in allen EU-Mitgliedstaaten.
Die wichtigsten Veränderungen im Rahmen des Forderungsmanagements – u.a. zu den Themen Auftragsverarbeitung und Funktionsübertragung – hat EOS hier für Sie zusammengefasst.

Mit der Reform des Unterhaltsvorschussgesetzes (UVG) im Juli 2017 geht eine steigende Belastung für Kommunen und Behörden einher.

Durch die Novellierung des UVG weitet sich die Berechtigung auf Unterhaltsvorschuss auf Kinder von 12 bis 17 Jahren aus, wenn das Kind nicht auf SGB II-Leistungen angewiesen ist oder der alleinerziehende Elternteil im SGB II-Bezug mindestens 600 Euro brutto verdient. Die bisherige Höchstbezugsdauer von 72 Monaten entfällt. (Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.)

Während die öffentliche Hand jährlich in Millionenhöhe in Vorleistung geht, um dem bestehenden Unterhaltsanspruch gerecht zu werden, gewinnt die Unterstützung im Forderungsmanagement durch Verwaltungshelfer umso mehr an Bedeutung.

Trotz knapper Kassen und Ressourcen hielten sich deutsche Kommunen und Behörden bei der Zusammenarbeit mit externen Inkassodienstleistern lange zurück. Doch langsam öffnen sie sich für Kooperationen, erklärt Jürgen Borgartz, Geschäftsführer von EOS Deutschland.

Im Frühjahr 2015 hat EOS die Studie „Inkassounternehmen als Verwaltungshelfer“ veröffentlicht. Sie zeigt eine klare Zurückhaltung der öffentlichen Hand bei der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern im Forderungsmanagement. Hat sich die Situation seither verändert?
Borgartz: 2014 haben wir für diese Studie 65 Kommunen in Deutschland zum Forderungsmanagement befragen lassen, davon 32 Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern. 72 Prozent der Befragten gaben an, dass sie im Forderungseinzug Optimierungsbedarf sehen. Aber nur 15 Prozent konnten sich damals vorstellen, im Forderungsmanagement mit externen Dienstleistern zusammenzuarbeiten.
Seitdem hat sich in deutschen Kommunen und Behörden einiges bewegt. Ein Grund ist die wirtschaftliche Lage: Allein die kommunalen Außenstände belaufen sich derzeit auf über 21 Milliarden Euro. Daher ist es für uns mittlerweile einfacher, mit Vertretern von Kommunen und Behörden ins Gespräch zu kommen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erörtern.

Was bedeutet das konkret?
Borgartz: Die Überzeugungsarbeit der Inkassobranche trägt erste Früchte: Immer mehr Pilotprojekte und Testphasen laufen an. Hierbei binden die Auftraggeber externe Dienstleister in der Funktion als Verwaltungshelfer ein. Anders als bei der Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft leisten Inkassounternehmen in dieser Funktion nur unterstützende Aufgaben. Beispielsweise korrespondieren sie mit den Nichtzahlern oder vereinbaren Ratenzahlungen mit ihnen.

Was leisten diese Pilotprojekte und Testphasen?
Borgartz: Oftmals gehen den Projekten aufwendige Abstimmungen voraus. So gibt es Bundesländer, in denen neben den Landesdatenschutzbeauftragten auch das Innenministerium in den Entscheidungsprozess einbezogen werden muss. Zudem begegnen den Projektverantwortlichen oftmals Vorbehalte und Bedenken innerhalb der eigenen Verwaltung. So wird befürchtet, der Datenschutz sei nicht gewährleistet oder den Inkassodienstleistern würden hoheitliche Aufgaben übertragen. Das ist jedoch wie gesagt nicht der Fall. Die Kommune oder Behörde bleibt stets Herrin des Verfahrens.

Unterstützt EOS die öffentliche Hand bereits im Forderungsmanagement?
Borgartz: EOS ist im Rahmen von Pilotprojekten als Verwaltungshelfer für verschiedene Kommunen und Behörden tätig. Zu unseren Auftraggebern zählen beispielsweise ein großer Landkreis mit rund 130.000 Einwohnern sowie eine Großstadt mit mehr als 500.000 Einwohnern.

„Sobald Kommunen und Behörden sehen, welche Erfolge die Vorreiter erzielt haben, werden sicher weitere nachziehen“, Jürgen Borgartz, Geschäftsführer EOS Deutschland

Welche Arten von Forderungen übergibt die öffentliche Hand an EOS?
Borgartz: Hierbei handelt es sich um eine Besonderheit. Im Gegensatz zu unseren privatwirtschaftlichen Auftraggebern liefert die öffentliche Hand den Forderungsgrund nicht mit. Private Dienstleister dürfen diese Informationen aus Datenschutzgründen nicht erhalten. Beispiele für typisch öffentlich-rechtliche Forderungen sind Bußgelder oder Müllgebühren.

Steht EOS damit vor einer besonderen Herausforderung?
Borgartz: Nein. Natürlich ist die Funktion des Verwaltungshelfers, bei dem wir streng nach Weisung des öffentlichen Auftraggebers arbeiten, für EOS noch eher ungewöhnlich. Eine besondere Herausforderung bedeutet dies für uns aber nicht. Für die Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand haben wir – wie für andere Branchen auch – ein Team von Branchen-Spezialisten zusammengestellt. Diese bearbeiten ausschließlich Forderungen aus der öffentlichen Hand.

Wie wird sich das Outsourcing von Inkassoaufgaben an externe Dienstleister im öffentlichen Sektor entwickeln?
Borgartz: Viele Verwaltungen beobachten die Entwicklung und die Testläufe gespannt. Wenn die Vorreiter durch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern Erfolge erzielt haben, wollen auch andere Kommunen und Behörden nachziehen. Ich bin überzeugt, dass wir die öffentliche Hand durch unsere guten Leistungen überzeugen werden und in der Zukunft immer mehr Verwaltungen die Chance ergreifen, ihre Außenstände weiter zu reduzieren.

Das Interview wurde geführt im September 2016.

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